






Ausstellung vom 16.03.2026 bis zum 14.06.2026 (im Erdgeschoss)
Eröffnung Sonntag 15.03.2026, 18:00 Uhr
Juwelia Soraya, Malerei – Anja Teske, Fotografie
Kuratiert von Karin Scheel
Die Ausstellung Juwelias Blüten präsentiert die Gartenbilder der Drag-Queen und Künstlerin Juwelia Soraya gemeinsam mit Fotografien Anja Teskes, die Juwelias Garten seit Jahren kennt und mit der Kamera begleitet. Die Arbeiten beider Künstlerinnen lassen deren große Begeisterung für Gärten und ihre oft eigenwilligen und skurrilen Details spürbar werden.
Juwelia Soraya ist Berliner Drag-Ikone, Künstlerin, Malerin, Schauspielerin, Sängerin, Mythos. Ihre überbordende Malerei zeichnet sich durch leuchtende Acrylfarben, einen lebensfrohen naiven Malstil und traumartige Motive aus: Juwelia selbst auf der Bühne ihres Salons, Berliner Alltagsszenen, erotische Begegnungen – und immer wieder ihr Garten in seiner exzessiven Pracht. Seit 2019 gestaltet Juwelia ihr kleines anarchisches Gartenparadies mit Kunstblumen, Textilien, Skulpturen und Pflanzen in einer Schrebergartenkolonie mitten in Berlin. In der Sanderstraße in Berlin-Neukölln betreibt Juwelia die Galerie Studio St. St., einen persönlichen und besonderen Ort der Kunst, Musik und legendärer Salonabende. Juwelia ist Protagonistin mehrerer Filme, darunter „Überleben in Neukölln“ (2017) von Rosa von Praunheim. Das ZEITmagazin erkor sie 1991 in einer Titelgeschichte zum schönsten weiblichen Mann Berlins.
Anja Teske ist Fotografin in Berlin, die mit großer Entdeckerfreude das Unspektakuläre und Skurrile ernst nimmt und als erzählerisches Feld versteht. Ihre Arbeit ist geprägt vom Vertrauen in die stille Aussagekraft von Bildern. In ihren Fotografien des Kleingartens von Juwelia nähert sich Anja Teske sensibel der Bühne des Gartens und beobachtet präzise und unaufgeregt das Beiläufige, Schrullige und Unspektakuläre der Neuköllner Idylle. Ihr Fotoband „Juwelias Blüten. Der Garten Eden von Neukölln“ ist 2025 im Martin Schmitz Verlag erschienen.
Die Ausstellung ist unterstützt durch den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und den Fonds Ausstellungsvergütung der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.









Ausstellung vom 16.03.2026 bis zum 14.06.2026 (im Obergeschoss)
Eröffnung Sonntag 15.03.2026, 18:00 Uhr
Künstler:innen: Anni Albers, Kirstin Arndt, Horst Bartnig, Max Bill, Antje Blumenstein, Katrin Bremermann, Klaus Dennhardt, Cécile Dupaquier, Anne Gathmann, Kiki Gebauer, Hermann Glöckner, Monika Goetz, Pablo Griss, Carla Guagliardi, Erwin Heerich, Zora Janković, Peter K. Koch, Karsten Konrad, Franz Küsters, Axel Lieber, Thomas Lenk, Doris Marten, François Morellet, María Muñoz, Lilian Nachtigall, Susanne Piotter, Esther Rosenboom, Fiene Scharp, Thomas Scheibitz, Maik Teriete, Klaus Martin Treder, Sinta Werner, Renate Wolff
Kuratiert von Rüdiger Lange (loop – raum für aktuelle kunst)
Die Gruppenausstellung IDEE + RAUM vereint Künstler:innen verschiedener Generationen, deren Arbeiten der Konkreten Kunst zuzuordnen sind oder eine konkrete Anmutung besitzen. Allen Werken liegt eine klare, dem Sichtbarwerden vorausgehende Idee zugrunde, die sich im Raum materialisiert. Die Skulpturen, Objekte, Installationen, Zeichnungen und Wandarbeiten eröffnen aktuelle Perspektiven auf Raum, Struktur, Wissenschaft, Architektur oder Design. Zeitgenössische Berliner Positionen werden dabei gemeinsam mit Arbeiten aus dem Kunstarchiv Beeskow, dem „Sammlungs- und Dokumentationszentrum Kunst der DDR“ gezeigt, ergänzt durch weitere Arbeiten aus dem späten 20. Jahrhundert.
Die Ausstellung ist unterstützt durch den Ausstellungsfonds Kommunale Galerien und den Fonds Ausstellungsvergütung der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.



Ausstellung vom 26. Mai 2025 an im Heino-Schmieden-Saal
Vernissage: Sonntag, 25.Mai 2025 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Kuratiert von Dr. Oleg Peters
Anlässlich des 650jährigen Jubiläums der ersten urkundlichen Erwähnung Biesdorfs und des 190. Geburtstages von Heino Schmieden und zeigt das Schloss Biesdorf sieben wiederentdeckte Zeichnungen des Schlossarchitekten.
Noch heute prägen die Bauten Heino Schmiedens als bedeutende Kulturdenkmäler das städtische Antlitz Berlins.
Die Zeichnungen des damaligen Studenten entstanden vor 165 Jahren, während einer mehrmonatigen Studienreise durch Frankreich, finanziert durch das Preisgeld des Schinkel-Wettbewerbes. Die Reiseskizzen sakraler Bauten sind nicht nur frühestes Zeugnis seiner künstlerischen Begabung, sie sind auch die einzigen im Original erhaltenen Bildwerke des Architekten. Sie wurden bisher nur ein einziges Mal, anlässlich der Gedenkfeier für den 1913 verstorbenen Ausnahmearchitekten im Vestibül des Kunstgewerbemuseums, dem heutigen Martin-Gropius-Bau, präsentiert.
Der Historiker und Kurator der Ausstellung, Dr. Oleg Peters, entdeckte die Zeichnungen bei seinen langjährigen Forschungen zu Leben und Werk von Heino Schmiedens bei einem Urenkel des Architekten. Dieter Schmieden aus Garmisch-Partenkirchen stellt nun diese einzigartigen Zeugnisse aus der Feder Schmiedens für die Ausstellung im Schloss Biesdorf zur Verfügung.